Die Stadt Köln mit ihrer Vielzahl an Eigenbetrieben und Gesellschaften ist einer der größten Arbeitgeber, Immobilienbesitzer und Konsumenten der Region. Der Konzern Stadt hat eine hohe Marktrelevanz und ihr operatives Handeln hat Vorbildcharakter für alle Kölner Unternehmen.

Wie wird die Stadt Köln klimaneutral?

Als Klimaschutz-Vorreiterin muss sie Möglichkeiten aufzeigen und ökologisches Management vorleben.

  • Die Stadt Köln muss sich das Ziel setzen, Klimaneutralität von Stadtverwaltung und städtischen Gesellschaften bis zum Jahr 2030 zu erreichen.
  • Das Bundesumweltamt hat die Folgekosten des Ausstoßes einer Tonne CO2 für Deutschland berechnet, die der Allgemeinheit durch Klimawandelschäden zugefügt werden. Wir fordern daher einen Schattenpreis von 180 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent als Teil der Kalkulation für die Verwaltung.
  • Die Stadt Köln muss die Digitalisierung der Stadtverwaltung vorantreiben. Angebote des Bürger:innen-Services lassen sich für viele Menschen auch im Internet und damit ohne Fahrtaufwand erledigen. Das spart Zeit und bringt die Mobilitätswende voran. Wo möglich, richtet die Stadt zusätzliche Online-Dienste auf ihrer Internet-Plattform ein. Weiterhin sind möglichst auch dezentrale Verwaltungsangebote vorzuhalten, um Wegstrecken zu vermeiden.
  • Auf dem Weg zur Klimaneutralität muss der Konzern Köln bis dahin verursachte CO2-Emissionen durch direkte Kompensationen neutralisieren. Direkt bedeutet entweder durch den Kauf von Emissionszertifikaten oder durch negative Emissionen. Indirekte Kompensationen beispielsweise durch Aufforstungsprojekte sind ausgeschlossen.
  • Liegenschaften unter städtischem Einfluss sind bis 2030 klimaneutral zu sanieren. Dies kann durch Energiegewinnung, Umstellung auf nachhaltige Wärmeversorgung (vgl. Kapitel Energieversorung) und Energieeffizienzsteigerungen (vgl. Stadtplanung) erreicht werden.

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