Weltweit stellen fortschrittliche Städte ihre Energieversorgung in hohem Tempo auf erneuerbare Energie um. Diese Umstellung ist ökologisch notwendig und ökonomisch sinnvoll.

Die Energieversorgung der Stadt Köln verursacht etwa die Hälfte ihrer CO2-Emission. Der Anteil an erneuerbarer Energie ist in Köln deutlich geringer als in anderen deutschen Städten. Wir fordern für Köln eine konsequente Energiewende: die Stadt soll bei der Energieversorgung innovative Vorreiterin und Vorbild für andere Städte werden.

Rheinenergie

Die RheinEnergie AG gehört zu 80% der Stadt Köln. Als Haupteigentümerin ist die Stadt für die größte CO2-Emittentin direkt verantwortlich und hat ihren Einfluss vollständig zur Umsetzung der folgenden Maßnahmen auszuschöpfen:

  • 100% erneuerbare Stromproduktion und -handel, einschließlich aller Tochter- und verbundenen Unternehmen müssen bis 2030 erreicht werden.
  • Die Umstellung von Gas- und Dampfkraftwerke der RheinEnergie auf Biogas oder auf aus Windstrom- und Solarüberschüssen hergestelltem Wasserstoff muss ebenfalls bis spätestens 2030 erfolgen.    
  • Hierfür ist die Trennung von den Anteilen am Rostocker Kohlekraftwerk erforderlich.        
  • Ebenso ist die Braunkohleverfeuerung im Heizkraftwerk Merkenich unverzüglich durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.         
  • Alle CO2-Zertifikate im Besitz der Stadt und ihrer Unternehmen sind unverzüglich zu annullieren.
  • Strom aus EE-Altanlagen, deren Förderung ab dem Jahr 2021 ausläuft, ist kostenneutral abzunehmen und an der Strombörse zu vermarkten.

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