für Köln

Im Moment arbeiten viele Klimaschutz-Akteure Kölns an der Erarbeitung einer klimapolitischen Agenda und Wahlprüfsteinen für die Kommunalwahl in Köln, die am 13. September 2020 stattfinden wird. Bis dahin verweisen wir auf die Forderungen unserer Partner:

Forderungen von Fridays for Future Köln

1.    Einen kostenlosen ÖPV für Köln und Umgebung.

Die Innenstadt versinkt im Autochaos, das ist schlecht für die Umwelt! Die Alternative hierzu ist ein gut ausgebauter und kostenloser ÖPNV. Doch in der Realität werden die Tickets immer teurer und die Mobilität verkommt zum Luxus.

2.    Sofortiger Kohleausstieg und soziale Garantien für Beschäftige statt Entschädigung für die Konzerne

Der Ausbau der erneuerbaren Energie muss so umgesetzt werden, dass das 1,5 Grad-Ziel so schnell wie möglich erreicht wird. Ein Ausstieg aus der Braunkohle bis 2038 ist eindeutig zu spät. Die Leidtragenden dürfen nicht die Beschäftigten sein, ihnen müssen ernstgemeinte soziale Alternativen garantiert werden. Zwischen Arbeitsplätzen und Umwelt gibt es kein Entweder-Oder!

3.    Umweltschutz und Nachhaltigkeit muss in den Lehrplan!

Statt eines Unterrichtsfaches wie Wirtschaft, das besonders die Interessen der Konzerne in den Vordergrund stellt, wollen wir, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen größeren Stellenwert im Unterricht erhalten.

4.    Ein Verbot von Einwegplastik

Plastik stellt uns heute vor immer größere Probleme, besonders unsere Meere sind voll mit nicht abbaubarem Plastik, welcher Umwelt und Mensch schadet. Und trotzdem wird in den Supermärkten selbst Obst und Gemüse damit verpackt.

5.    Menschen und Umwelt statt Profite

Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar. Es muss um das Interesse der Menschen und der Natur gehen, statt um das Interesse einiger weniger Konzerne.

6.    Verbindliche Klimaschutzziele für Ministerien

Wir glauben, dass die Ministerien Klimaschutzziele nur umsetzen werden, wenn ihnen ansonsten erhebliche Strafzahlungen drohen. Deshalb unterstützen wir den Gesetzesvorschlag von Umweltministerin Schulze, der genau solche Strafen zugunsten von Klimaschutzprojekten vorsieht. Wir fordern weiterhin, dass Bürger*innen und Klimaschutzexpert*innen den Fortschritt der Regierung beim Klimaschutz überwachen.

7.    Ein politisches Streikrecht für alle

Im Rahmen unserer Streiks geraten wir immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz. Doch wir sehen im Streik eine Notwendigkeit, auch für unsere politischen Belange, um gehört zu werden und um etwas zu verändern!