Hervorgehoben

Kohleverstromung ist nicht mehr wirtschaftlich!

Fakten und Argumentationshilfe

Juli 2020

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Umweltbelastungen werden von den reichen Bürgern der Welt verursacht und vorangetrieben

Wiedmann, T., Lenzen, M., Keyßer, L.T. et al. Scientists’ warning on affluence. Nat Commun 11, 3107 (2020).
https://doi.org/10.1038/s41467-020-16941-y

Die Ergebnisse einer neuen Studie stellen heraus, dass die Umweltbelastungen zu einem großen Teil von den reichen Bürgern der Welt verursacht und vorangetrieben wird.

Der Kapitalismus mit seinem Paradigma des endlosen Wachstums zerstöre die grundlegenden Voraussetzungen für das menschliche Überleben auf unserem Planeten.

Die Superreichen treiben dieses zerstörerische System im Grunde auf drei wesentliche Arten voran.

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Landtagspetition NRW – wie geht das?

Am Beispiel: Überarbeitung der Braunkohlenplanung in NRW

Liebe Menschen,

unser Postfach quillt über. Toll, das Ihr Euch der Petition anschließen möchtet. Hier kommt die Kurzanleitung, wie das geht:

1.) Steuert die Seite des Landtages an:

https://www.landtag.nrw.de/home/petitionen/online-petition.html

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Braunkohlenplanung NRW: Beschwerde beim Landtag eingereicht

Im Mai haben wir bereits Stefan Götz (CDU), Vorsitzender des Braunkohlenausschusses bei der Bezirksregierung Köln dazu aufgefordert, eine neue Braunkohlenplanung in NRW einzuleiten.

Mangels Rückmeldung haben wir uns im Juni bei der Behördenleitung, Frau Gisela Walsken (SPD) beschwert.

Leider hat sich die Bezirksregierung bis heute nicht gemeldet. Daher haben wir die Fragestellung and den Petitionsausschuss des Landes NRW gegeben:

brief-landtag-nrw
Petition Landtag NRW
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Hilfe für Alle Dörfer Bleiben

Viele von uns sind in diesen Tagen an der #L277 am Tagebau Garzweiler, viele von uns wollen schreibend und/oder telefonierend unterstützen. Anbei einige Stellen, wo Ihr Beschwerden und Fragen platzieren könnt.

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Ungerechtigkeit – zwei kleine Geschichten

Stell Dir vor du lädst heute Abend Freund*innen zum Essen ein. Ihr habt einen tollen Abend, lacht viel und schwelgt in Erinnerungen. Ein harmonisches Bild, das wir uns alle mit einem Lächeln auf den Lippen vorstellen.

Doch da ist noch etwas. Denn diese Küche ist gar nicht deine eigene, sondern sie gehört Deiner*m Nachbar*in. Du hast ihn/sie dazu gezwungen dich hereinzulassen und für dich mit seinen/ihren Zutaten zu kochen. Und was folgt zu guter Letzt? Du lässt die verwüstete Küche zurück!

Nun die zweite Geschichte:

Stell Dir vor du lädst deine Freund*innen ein, um einen Vertrag zu machen. Ihr nehmt euch vor die Erde nicht um 1,5° Celsius zu erwärmen, damit es zu keiner Klimakatastrophe kommt. Nach der Unterzeichnung schütteln sich alle die Hände und lächeln in die Kamera.

Doch auch hier war das nur die halbe Wahrheit. Denn du förderst in deinem Land weiter Kohlestrom, der nicht nur die Umwelt verpestet, sondern sich nicht mal mehr lohnt. Du schenkst einem Flugunternehmen 9 Milliarden Euro, damit es weiter Kerosin in die Luft pusten kann. Und den Import von Gütern, die menschenunwürdig und unter der Entstehung von krassen Mengen an Treibhausgasen, produziert wurden, stoppst du schon gar nicht.

Und wer muss dieses Verhalten schon heute Aufräumen? Richtig, deine Nachbar*innen im Globalen Süden. Schon heute sterben viele Menschen durch die Folgen der globalen Klimakrise und umso mehr sind auf der Flucht.

Doch wofür das alles? Weil es zu anstrengend ist selbst zu kochen! Weil man weniger Arbeit hat, wenn die fremde Küche eingesaut ist! Und weil man keinen Bock hat Geld für die Zutaten auszugeben!

Heute hat das Magazin “Scinexx” über eine Studie berichtet, die eine Erderwärmung um 1,5° Celsius bis ins Jahr 2024 für nicht unwahrscheinlich hält. (1) Die Kosten tragen wir alle, aber nicht alle gleich. Die Gier einiger weniger Menschen verursacht lebensunwürdige Verhältnisse für viele andere. Lasst uns dagegen kämpfen und dafür sorgen, dass wir unsere Küche selbst sauber halten. Wir fordern – System Change not Climate Change!

1) https://www.scinexx.de/news/geowissen/klima-15-grad-erwaermung-schon-bis-2024/https://www.scinexx.de/news/geowissen/klima-15-grad-erwaermung-schon-bis-2024/

Das eine sagen, das andere tun. Teil 1.

In loser Folge gibt es auf unserem Twitterkanal “Das eine sagen, das andere tun.”

EU-Beschwerde gegen das KohleEINsteigsgesetz eingereicht

Was kann ich jetzt noch tun?

Mit dem Abschlusssatz “Wir sind davon überzeugt, dass das Kohleausstiegsgesetz wegen der hier dargelegten und noch aufzuzeigender weiterer Gründe gegen EU-Werte, Normen, Gesetze und Verordnungen verstößt” ist die Tür nach Europa für Euch offen. Ein Musterschreiben haben wir vorbereitet.

Wenn Ihr noch weitere Aspekte kennt, die gegen das Gesetz sprechen, teilt das bitte der EU ebenfalls zeitnah mit.


  • Wir haben demonstriert.
  • Wir haben in zahlreichen Gesprächen mit Politiker*innen gesagt, dass das Kohleausstiegsgesetz ein KohleEINsteigsgesetz ist.
  • Wir haben darauf hingewiesen, dass der Gesetzesentwurf europarechtlich und verfassungsrechtlich bedenklich ist.

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz dennoch am 3. Juli beschlossen.

Parents for Future GERMANY hat aus der Task Force KohleEINsteigsgesetz heraus stellvertretend für die gesamte Klimagerechtigkeitsbewegung eine offizielle Beschwerde gegen das Gesetz bei der EU-Kommission eingelegt.

Pressemitteilung **** Beschwerde mit Quellenverlinkung

Die Beschwerde mit Quellenverlinkung (PDF)

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Das eine sagen, das andere tun. Teil 3.

https://www.facebook.com/rominaplonsker/posts/3233725686685417

Pulse of Europe: 12. Juli 2020

EUROPAs GREEN DEAL und Klimaschutz?

12.07.2020 – Köln – 14:00 bis 16:00 Uhr – Roncalliplatz, Köln

Herzliche Einladung:

Für nachhaltigen KLIMASCHUTZ muss insbesondere EUROPA weiter gemeinsam voran gehen, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder und alle Kinder dieser Welt eine lebenswerte ZUKUNFT haben.

PulseOfEuropeCologne hat zu dieser Thematik, aber auch zu weiteren Themen, wieder ein attraktives PROGRAMM für den Roncalliplatz zusammenstellen können:

  • Dr. Stefan Bildhauer (Universität zu Köln), Orgateam PoE Köln: Begrüßung und Key Note „Green Deal“
  • Judith Barth (Studentin Uni zu Köln): „Junger Blick auf Europa“
  • Nicolin Gabrysch und Frank Abschlag, Vertreter*innen von Kölle for Future: Green Deal und Klimagerechtigkeit
  • „Auf der Arche um 5 vor 12“; zweijähriges ErasmusPlus-Umweltprojekt des NGK Norbert Gymnasiums Knechtsteden, gemeinsam mit weiteren europ. Schulen; es kommt die leitende Projektlehrerin Nadine Neuwöhner mit einigen Schüler*innen
  • MUSIK-Intermezzo: Roman Nagel, Piano sowie (angefragt) die Musicalsängerin Sharon Rupa
  • EU-Petition „Schengen 2.0“ der ostbelgischen Bürger-Initiative „Open Borders Europe“; es informieren die Initiatoren Lutz-René Jusczyk (Eupen) und Maeggy Pricken-Rossberg
  • Dr. Andrew Watt (Wirtschaftswissenschaftler), PoE Düsseldorf; Wortbeitrag zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, auch mit Blick auf den Green Deal
  • Offenes Mikrofon für Wortmeldungen aus dem Publikum
  • Traditioneller Abschluss mit der Menschenkette zur Ode an die Freude (corona-gerecht)

Kommt wieder zahlreich und mit SONNE und bringt gerne Eure EUROPAFAHNE oder Eure liebste Landesflagge mit, selbst erstellte Plakate… und Euren Mund- und Nasenschutz.

Let‘s be the Pulse of Europe!

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