Wir sind Kölle for Future

Seit einem Jahr gibt es KölleForFuture auf den Kölner Straßen – gegründet um deutlich zu machen: wir stehen an der Seite der Aktivist:innen von FridaysForFuture in ihrem Kampf für konsequenten Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Um deutlich zu zeigen: der Impuls, der von ihnen ausgeht, wirkt inzwischen in alle Altersgruppen hinein.

Wir kommen aus allen Generationen, haben unterschiedlichen sozialen Background, sind schon lange politisch aktiv oder setzen uns erst seit kurzem bewusst mit der Klimakrise auseinander. Was uns vereint sind unsere Forderungen: Wir fordern konsequenten Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Jetzt!

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Beteiligung Leidentscheidung Rheinisches Braunkohlerevier

Bis zum 1. Dezember können wir uns als Menschen oder Gruppen beteiligen und Alle Dörfer retten!

Bis zum 1. Dezember können wir der Landesregierung in einem offiziellen Beteiligungsverfahren mitteilen, warum Alle Dörfer bleiben sollen und die weitere Braunkohleverstromung in NRW nicht mit dem Klimaschutzabkommen von Paris kompatibel ist.

Ideen gesucht

Schwarmintelligenz: wir sammeln bis Anfang November Eure Ideen, die wir dann in einer Argumentationshilfe zur Verfügung stellen. Wir haben zusammen gute Argumente, damit Alle Dörfer bleiben können.:

    Zur Leidentscheidung habe ich folgende Argumente:

    Da wir davon überzeugt sind, dass Alle Dörfer bleiben können, empfehlen wir mindestens Eure Teilnahme beim Thema D:

    https://www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de/dialog/thema-d-ein-sozialvertraegliches-konzept-umsiedlungen-im-rheinischen-revier
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    Ohne Kerosin nach Berlin – Die Fahrraddemo quer durch Deutschland

    Als wir am 18. September das Brandenburger Tor erreichten, konnten wir es selbst noch nicht fassen, dass wir es geschafft hatten. Insgesamt 850 Kilometer hatten wir in den zwei vorangegangenen Wochen zurückgelegt – natürlich mit dem Fahrrad! Denn mit unserer Demo “Ohne Kerosin Nach Berlin” wollten wir ein Zeichen für einen klimafreundlicheren Verkehr setzen

    Die Idee gab es schon seit Anfang des Jahres. Acht Monate lang haben wir von den Students For Future Köln an der Planung gearbeitet, bis wir am 04.09. mit etwa 50 Teilnehmenden vom Kölner Dom aus gestartet sind. Unser Ziel: natürlich die Bundeshauptstadt! 

    Auf dem Weg dorthin haben wir jeden Tag eine Strecke von 50 – 80 Kilometern zurückgelegt. Bei Wind und Wetter, Hitze, Schotter- und sogar Sandwegen die Pedale durchzutreten, hat uns einiges abverlangt. Aber die Gelegenheit, auf dem Weg nach Berlin in Städten wie Münster und Magdeburg, aber auch vor Datteln 4 und anderen Kraftwerken zu protestieren, wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. So hatten wir stets die besten Kulissen, um unsere Forderungen an die Öffentlichkeit zu tragen. 

    Bei unserem Protest mit dem Fahrrad stand natürlich die Forderung nach einer Verkehrswende im Vordergrund. Da der Verkehr bundesweit der drittgrößte CO2-Verschmutzer ist, muss in der Politik hier ein Umdenken stattfinden. Um die CO2-Emissionen zu verringern, fordern wir sowohl einen umfassenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur, als auch des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs! Auf lange Sicht muss dieser kostenfrei werden, sodass alle Menschen ihr Recht auf Mobilität in Anspruch nehmen können. Genauso wichtig ist uns aber, dass die Finanzierung dieses Aus- und Umbaus nicht auf dem Rücken der Beschäftigten, sondern gesamtgesellschaftlich getragen wird!

    Auch wenn unsere Aufmerksamkeit während des Radelns natürlich zum größten Teil der aktuellen Verkehrspolitik galt, haben wir uns auch mit der Rolle von Energie und Landwirtschaft in der Bekämpfung der Klimakrise auseinandergesetzt. Bei dem Protest vor Kohlekraftwerken und beim Besuch einer Windkraftanlage in Lehrte haben wir unsere Forderungen nach einem Kohleausstieg bis 2030 und eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien bis 2035 in die Öffentlichkeit getragen. 

    Nachdem wir in diesem Jahr den dritten Dürresommer in Folge erleben mussten, war es sehr spannend, sich mit Landwirt*innen auszutauschen, die schon jetzt unmittelbar von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. In Wülfrath, Telgte bei Münster und in Hagenburg am Steinhuder Meer durften wir uns über die Höfe führen lassen und mit den Landwirt*innen über Klimagerechtigkeitsfragen diskutieren. Kleinere Landwirtschaftsbetriebe sehen sich immer geringeren Überlebenschancen gegenüber. Daher muss die EU unbedingt damit beginnen, nachhaltige und regionale Produkte zu subventionieren!

    Trotz all der spannenden Erfahrungen, die wir während der Tour sammeln durften, war der Höhepunkt wohl unsere Ankunft in Berlin. Nachdem wir am Wannsee von der OG Berlin mit einem frisch gekochten, veganen Mittagessen in Empfang genommen worden sind, haben wir an einer Fahrrad-Demo über die A115 teilgenommen. Das Gefühl, als Teil eines riesigen Fahrrad-Korsos über eine komplett gesperrte Autobahn zu radeln, sodass Autofahrer*innen teilweise bis zu drei Stunden im Stau stehen mussten, war unbeschreiblich. Gemeinsam mit etwa 500 Menschen sind wir danach über Berlins Hauptplätze und -straßen bis zum Brandenburger Tor geradelt, wo „Ohne Kerosin Nach Berlin“ den krönenden Abschluss gefunden hat.

    Nach diesen zwei wunderschönen Wochen hoffen wir, viele Menschen mit unseren Forderungen erreicht zu haben. Auf jeden Fall zeichnet sich bereits jetzt ein Zuwachs bei den Students For Future Köln ab und wir rechnen fest damit, viele Gesichter im nächsten Jahr wiederzusehen, wenn wir den Protest für Klimagerechtigkeit erneut durch das ganze Land tragen!

    Klimakommunikation

    Manuel Grebenjak zeigt anhand einiger Beispiele, wie Klimakommunikation in der Presse betrieben wird:

    Tu was – #DanniBleibt unterstützen

    Der Protest um den Neubau der A49 ist einer der Kristallisationspunkte der Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland. Wie kannst Du helfen? Eine unvollständige Ideensammlung:

    Vor Ort / aus der Nähe

    Bequem vom Rechner

    In Deiner Kommune

    DanniBleibt
    Demo mit mehr als 5.000 Teilnehmer:innen am 04.10.2020
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    #DanniBleibt und die Grünen: Verraten und verkauft?

    Die Süddeutsche Zeitung berichtete heute, dass die Spitze der Grünen im Bund ein sofortiges Moratorium für den Ausbau der A49 forden. Der Neubau soll durch den Dannenröder Wald laufen, ein gesundes Mischwaldsystem, das zudem ür die Trinkwasserversorgung der Region von Bedeutung ist.

    Nun sagt Baerbock deutlich: “Der Weiterbau der A49 ist verkehrspolitisch, umweltpolitisch und klimapolitisch falsch.” CDU, SPD und FDP hätten die Autobahn über Jahrzehnte vorangetrieben. “Und das in einer Zeit, in der sich die Erderhitzung dramatisch beschleunigt. Deshalb: Der Bund muss den Weiterbau der A49 jetzt stoppen, damit die wertvollen Bäume stehen bleiben können”, sagte Baerbock.

    Süddeutsche Zeitung vom 04.10.2020: Grünen-Spitze fordert Stopp für neue Autobahnen und Bundesstraßen

    Pikant ist, dass die Grünen in Hessen den Ausbau der Autobahn in den letzten Jahren als Koalitionspartner vorangetrieben haben.

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    Offenes Plenum: 08.10. und 22.10.

    Ihr wart am 25.9. mit uns auf der Straße und habt uns vielleicht auch als Ordner*innen unterstützt?

    Wenn ihr mehr erfahren wollt, was wir Parents for Future machen, wie wir uns vernetzen und wer wir sind, dann kommt doch zu unserem offenen Plenum am 8.10 oder am 22.10 um 19 Uhr im Wandelwerk in der Liebigstr. 201 und lernt uns kennen.

    Das Treffen findet natürlich unter Coronabedingungen mit einem entsprechenden Hygienekonzept statt.

    Also bringt bitte eine Maske mit und auch eure Daten müssen zwecks Rückverfolgung erfasst werden. Wer lieber an einem digitalen Plenum teilnehmen möchte, kommt gerne in unseren Chat. Dort gibt es weitere Infos dazu.

    Wir freuen uns auf euch.

    Dienstag, 29.09.: ÖPNV Streik

    Nach dem Global Strike ist vor der nächsten wichtigen Klimaaktion!

    Am 29.09.2020 schließen wir uns den Beschäftigten im ÖPNV an und streiken
    solidarisch für bessere Arbeitsbedingungen:

    Köln

    Wir fahren mit dem Fahrrad zu den Betriebshöfen der KVB und zeigen, dass wir hinter den Forderungen der Beschäftigten stehen.

    Für eine konsequente Verkehrswende braucht es gute Arbeitsplätze!

    Wir wollen Beschäftigte und Klimaaktivist*innen zusammenbringen und mit
    der Erzählung brechen, die permanent Klima und Arbeitsplätze gegeneinander diskutiert!

    Morgen ruft Fridays for Future Köln zum ersten gemeinsamen Streik von Beschäftigten und Klimabewegung in der Geschichte…

    Gepostet von Solidarisches Klimabündnis am Montag, 28. September 2020

    Um die Klimakrise noch einzudämmen, brauchen wir große gesellschaftliche Veränderungen.

    Doch diese dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden! Es müssen die Akteure aus Politik und Wirtschaft Verantwortung übernehmen, die seit Jahrzehnten von der Klimakrise profitieren und den ÖPNV kaputtgespart haben.

    Wir arbeiten schon seit über einem Jahr im Rahmen des @solidarischesklimabuendnis mit @wirsindverdi zusammen und lass lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.

    Schließ dich uns an! Hier unsere Route:

    • 08:30 Uhr: Start – Hans Böckler Platz
    • 09:00 Uhr: Betriebshof West – Scheidtweiler Straße 38
    • 11:00 Uhr: Betriebshof Nord – Friedrich Karl-Straße 261
    • ca. 13 Uhr: Ende – Hans-Böckler-Platz

    Berlin

    In Berlin werden wir gemeinsam zu Betriebshöfen gehen und dort die Beschäftigten im Streik unterstützen. Bringt Transpis, Banner und Schilder und natürlich eure Maske mit! Wir treffen uns 8 Uhr morgens am Betriebshof Cicerostraße, Westfälische Straße 73.

    Wir erwarten, dass wie oft bei gewerkschaftlichen Streiks, viel Unmut aus der Gesellschaft kommen wird. Wir wollen zeigen, dass wir auf der Seite von Beschäftigten stehen und werden vom Betriebshof weiter den Kurfürstendamm entlang ziehen, um Aufhänger an den Bahnstationen aufzuhängen und auch mit Fahrgästen ins Gespräch zu kommen. Bringt also auch eure Fahrräder mit!

    Gemeinsam streiken wir für gute Arbeitsbedingungen in den nachhaltigen Jobs der Zukunft und dafür,dass die Politik endlich in die Gänge kommt den ÖPNV auszubauen und den fossilen Individualverkehr Geschichte werden zu lassen.

    Deutschlandaufruf

    https://twitter.com/FridayForFuture/status/1310574844665159680?s=20

    Solidarität mit Ende Gelände

    Parents for Future Germany solidarisiert sich mit Ende Gelände anlässlich des Aktionswochenendes im Rheinland und verurteilt die aggressive Polizeistrategie!

    Pressemitteilung vom 26.09.2020

    Parents for Future Germany unterstützt die Forderungen von Ende Gelände nach einem Stopp der Verbrennung fossiler Energieträger. Neben einem schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung richtet sich der Protest zu Recht auch gegen die Verbrennung von Gas als sogenannter Übergangslösung.

    Wir stehen solidarisch zu Ende Gelände, wenden uns strickt gegen die Kriminalisierung dieses wichtigen Teils der Klimagerechtigkeitsbewegung und verurteilen auf das schärfste die dokumentierte Polizeigewalt durch Fausthiebe, Pfefferspray, Polizeihunde und anderes mehr!

    Wir stehen an der Seite der 3.000 Aktivist*innen von Ende Gelände, die an diesem Wochenende einmal mehr deutlich machen, wie dringend die gesellschaftliche Transformation mit dem Ziel der Klimaneutralität ist!

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