Kohleausstieg in Europa vor 2030

https://parentsforfuture.de/de/EUKlimaziele

Deutschland will aus der Kohle aussteigen und nimmt ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb?!

Zum Glück gibt es Europa! Bis zum 23. Juni kannst Du an den EU-Klimazielen mitarbeiten:

Wir bestimmen die wesentlichen Inhalte des EU-Greendeals.

Wenn wir viele sind.

Was passiert, wenn tausende Klimaaktivist*innen unüberhörbar Forderungen bei der EU stellen?

Zudem im offiziellen Verfahren?

Bürger*innenbeteiligung ist seit einigen Jahren bei größeren EU-Projekten angesagt.

Deine Meinungen, Ideen, Träume und Utopien von einem Europa der Klimagerechtigkeit kannst Du jetzt in das offizielle Gesetzgebungsverfahren einbringen.

Wie geht das? Das ist bestimmt kompliziert?

Weil wir wissen, wie sehr Ihr “Beamtensprache” mögt, gibt es zur Befragung eine Ausfüllhilfe auf Deutsch oder Englisch.

Wer darf mitmachen?

Alle Menschen dieser Erde. Auch Kinder. Es gibt keine Restriktionen hinsichtlich Nationalität, Wohnort, Alter usw.

Warum ist das wichtig?

Es geht um 1.000.000.000.000 € in 10 Jahren.

Und gleichzeitig haut die EU noch >750.000.000.000 € als Coronahilfsgelder raus.

Damit kann eine Transformation zu einem lebenswerteren, klimagerechteren und grüneren Europa erfolgen. Wenn wir mit machen.

Lobby-Verbände nutzen diese Form der Einflussnahme bereits und haben es bspw. geschafft mit nur ein paar Hundert Stimmen Kernkraft wieder in die Grean Deal Verhandlungen der EU zu mogeln.

Das schaffen wir auch: schreiben wir unserer EU hingegen #Klimagerechtigkeit, einen frühen Kohleausstieg, eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder ins Buch!

Was ist die wichtigste Frage?

Der Fragebogen startet direkt mit der wichtigsten Frage:

Fordere hier mindestens 55% Emissionsminderung oder mehr bis 2030,
die fossile Lobby und die Cohleunion bewirbt gerade massiv „40% sind mehr als genug“ (s. CDU/CSU Strategiepapier zum Green Deal:

„Der Vorschlag der EU-Kommission zur Anhebung des EU-2030-Klimaziels auf mind. -50 bis -55 % (bisher -40 %) im Vergleich zu 1990 wäre eine weit reichende Zielverschärfung… Eine Erhöhung des EU-Klimaziels für 2030 ohne Änderung der bestehenden Lastenverteilung würde eine erhebliche Anhebung des deutschen Klimaziels für 2030 bedeuten… Wir lehnen den Vorschlag der EU-Kommission, eigenständig durch delegierte Rechtsakte EU-Klimaziele festzulegen, ab.“

Mögliche EU-Klimaziele – Beispiele für Frage 4

  • Fordere einen Corona Green Bailout
  • Fordere einen Kohleausstieg 2030 oder früher
    (XR bringt hier in der digitalen Rebellionswoche Forderung 2 ein: „Netto Null 2025“)
  • Fordere die sofortige Stilllegung von Datteln IV
  • Fordere keine Neuzulassungen von fossil betriebenen PKW in Europa ab 2025
  • Fordere mehr Klimagerechtigkeit
  • Fordere mehr Lebensqualität, mehr Fuß- und Radverkehr, bessere Luft…
  • Fordere Kurzstreckenflüge nur für Insekten
  • Fordere Deine Utopie

Wo geht es noch mal gleich nach Europa?

Hier: https://parentsforfuture.de/de/EUKlimaziele

Gab es nicht noch was anderes?

Es gibt in Europa viele Beteiligungsverfahren. Vor kurzem haben wir Euch den “Klimapakt” vorgestellt, da kannst Du

  • EU-Klimabotschafter*in für Deine Kommune werden (gibt voraussichtlich Geld für Reisen, Verbrauchsmaterialien und ggf. eine Aufwandsentschädigung)
  • Deine Initiative relevanter für Europa machen (öffnet Türen und gibt voraussichtlich auch Geld für Deine Initiative)
  • Für XR affine Menschen: Du kannst Forderung 1 („Tell the trouth / Sag die Wahrheit“) und 3 („citizen assembly / Bürge*innenräte“) in Europa installieren.

Fahrraddemo gegen die #Abfckprämie in Köln – Impressionen

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Verkehrswende statt #ABFCKPRÄMIE

Fahradcorso 1: Bündnis Verkehrswende:
Freitag, den 29.5.2020, 14:30 Uhr an der Agneskirche im Agnesviertel

Fahrradcorso 2: Kölle for Future, Ende Gelände, Sand im Getriebe, Attac:
Freitag, den 29.5.2020, 16:00 Uhr Deutzer Werft

Abschlusskundgebung: 18:00 bis 20:00 Uhr – Heumarkt

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Klimakiller Zement

Die Zementindustrie sorgt für 8 % der weltweiten CO₂-Emissionen und heizt damit die Klimakrise weiter an. Dennoch wird sie in der Klimadebatte bisher fast nicht beachtet, geschweige denn reguliert. Hinzu kommen erhebliche Menschen- und Völkerrechtsverletzungen der Zementindustrie, insbesondere des größten deutschen Zementherstellers HeidelbergCement, auf der ganzen Welt.
Als größter deutscher und weltweit zweitgrößter Zementhersteller trägt HeidelbergCement maßgeblich zu den Umweltschäden der Zementindustrie bei. Dennoch bemüht sich das Unternehmen um ein sauberes, grünes Image. Tatsächlich ist HeidelbergCement aber, neben RWE, der größte CO₂-Produzent in Deutschland.

HeidelbergCement vs. Mensch und Umwelt

HeidelbergCement schädigt nicht nur die Umwelt, sondern bricht für den Profit auch Völker- und Menschenrecht. In der Westsahara, die Marokko seit 1975 gebietsweise völkerrechtswidrig besetzt hält, verstößt HeidelbergCement gegen internationales Recht, indem der marrokanische Tochterkonzern „Ciments du Maroc“ dort Rohstoffe abbaut. Und das, obwohl die EU den Einbezug der Westsahara in Handelsabkommen verbietet und auch die deutsche Bundesregierung sich klar gegen wirtschaftliche Aktivitäten deutscher Unternehmen in dieser Region stellt. Land wie Rohstoffe gehören nicht Marokko, nicht „Ciments du Maroc“, nicht HeidelbergCement – sondern den vertriebenen Saharauis, die seit der Besetzung ihres Landes in Flüchtlingscamps leben. Der Problematik ist sich HeidelbergCement bewusst, denn Zementwerke werden bewusst in Marokko platziert, der Rohstoffabbau aber erfolgt in der Westsahara.

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KohleEINstiegsgesetz: Fordere eine neue Braunkohlenplanung

Bist Du auch der Meinung, dass die Zerstörung von Wald, Dörfern und Natur gestoppt werden muss?

Schickt bitte eine kurze Mail oder einen Brief an die zuständige Behörde, so könnte das aussehen:

Vorlage: Word DOCX **** Open Office ODT **** PDF

Hintergrundinformationen

23.05.2020

Bezirksregierung Köln per E-Mail
poststelle@bezreg-koeln.nrw.de

Dezernat 32 – Regionalentwicklung und Braunkohle

Herr Stefan Götz Vorsitzender des Braunkohlenausschusses

50606 Köln

Überprüfung und Überarbeitung der Braunkohlenplanung in NRW

Sehr geehrter Herr Götz, 

da sich wesentliche Grundannahmen für die Braunkohlenplanung in NRW geändert haben, fordere ich Sie hiermit gemäß Artikel 30 Landesplanungsgesetz auf, die Braunkohlenplanung in NRW zu überprüfen und zu überarbeiten.

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KohleEINstiegsgesetz: Demorede 22.05.20

  • Können wir zulassen, dass die Zukunft unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und die unserer Enkel zerstört wird? 
  • Können wir zulassen, dass Menschenleben, vor allem im globalen Süden, schon jetzt aufs Spiel gesetzt werden?
  • Können wir zulassen, dass wir in ein paar Jahren begreifen, dass es zu spät ist, weil diejenigen, die hätten handeln können, nicht gehandelt haben?
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KohleEINstiegsgesetz: Protest erreicht Parteizentralen

Köln –
In der Nacht zum 22.05. wurden die Zentralen der Kölner Regierungsabgeordneten mit Plakaten und Bannern dekoriert.

Die Kunstaktion kann noch an folgenden Adressen bewundert werden:
Magnusstraße 18, Aachener Straße 227 sowie Hauptstraße 390 in Porz.

Der kreative Protest richtet sich gegen das geplante Kohleausstiegsgesetz. In seiner aktuellen Fassung soll das fossile Geschäftsmodell von RWE für weitere 18 Jahre festgeschrieben werden.

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22.05.20: Kundgebungen zum #KohleEINstiegsgesetz

Die Kundgebungen finden statt:

  • 17 Uhr Wilhelmplatz – Nippes
  • 17:30 Neusser Platz, Agneskirche
  • 18:15 Aachener Weiher
  • 19:00 Rudolfplatz

Kommt zahlreich! Seid laut und unbequem!

Wenn ihr alle Kundgebungen mitmachen wollt, kommt mit dem Fahrrad 🙂
Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne bei uns!

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Kohleverstromung ist nicht mehr wirtschaftlich!

Fakten und Argumentationshilfe

Juli 2020

Juni 2020

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Kohleausstiegsgesetz mutiert zum Klima- und Wirtschaftskiller!

Pressemitteilung

Parents for Future Germany fordert Kohleausstieg ohne Geheimabsprachen und privatrechtliche Verträge mit der Kohleindustrie

Kohle gilt als Klimakiller Nr. 1. Der fossile Energiekonzern RWE allein verursacht rund 25% aller CO2-Emissionen in Deutschland. Gleichzeitig erleben erneuerbare Energien aktuell einen ungeahnten Preisverfall, der Kohleverstromung schon heute in großen Teilen unrentabel macht.

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