Die Stromversorgung soll schnellstmöglich vollständig auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Diese Transformation muss auf allen Ebenen konsequent umgesetzt werden.

Weltweit stellen fortschrittliche Städte ihre Energieversorgung in hohem Tempo auf erneuerbare Energie um. Diese Umstellung ist ökologisch notwendig und ökonomisch sinnvoll.

  • Erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren einen ungeahnten Preisverfall erfahren und die Eigennutzung ist im Regelfall eine lukrative Investition für Hauseigentümer.
  • Jedoch verkompliziert sich die Eigennutzung erheblich, wenn sich die Haus- und Stromnutzung auf mehrere Mietparteien verteilt. Wir fordern daher die unbürokratische Unterstützung von Mieter:innenstrommodellen bei Finanzierung, Abnahme und Betrieb. Die Stadt soll ein Förderprogramm für die hierfür erforderliche und kostspielige Messtechnik nach dem Vorbild der Stadt Düsseldorf auflegen. Von Bürger:innen betriebene und lokale Energiegenossenschaften sollen in diesem Kontext noch stärker unterstützt und an der aktiven Planung und Umsetzung beteiligt werden. Ihre Ressourcen können genutzt werden, um schneller und mit höherer Akzeptanz Erneuerbare-Energien-Projekte zu realisieren.
  • Die Stadt soll öffentliche Flächen für Energieerzeugung schaffen und freigeben. Zum Beispiel: Laternen für Windkraftanalagen sowie überdachte Parkplätze, Lärmschutzwände oder Bushäuschen (Vorbild: Utrecht) für Solarpanele.
  • Es muss ab sofort bei Neuausschreibungen für städtische Gebäude eine Umstellung auf Ökostrom erfolgen sowie eine Prüfung auf Photovoltaik-Potential.
  • Wir fordern, dass sich die Stadt Köln entschieden und öffentlichkeitswirksam gegen das Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung ausspricht.
https://koelle4future.de/blog/2020/08/26/stromversorgung/

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