Mehrweg statt Einweg

Einwegverpackungen, insbesondere aus Kunststoffen, sind in allen Einsatzbereichen möglichst zu eliminieren. Hierbei ist bevorzugt mit Anreizen zu agieren und wenn diese nicht ausreichen, sind Verbote auszusprechen.

Gemeinwohl orientiertes Wirtschaften

Die Stadt Köln muss Anreize schaffen, damit private Unternehmen ebenfalls gemeinwohl-orientiert wirtschaften und jene sanktionieren, die dem Gemeinwohl schaden. Unternehmen mit einer positiven Gemeinwohl-Bilanz sollen ganz im Sinne der Leistungsgerechtigkeit Wettbewerbsvorteile erhalten: Wer mehr für die Gemeinschaft tut, soll dafür von der Gesellschaft belohnt werden:

Schulen und KiTas

Wertebildung findet vor allem bei Kindern und Jugendlichen statt. Bildungsmaßnahmen in Schulen haben deshalb eine Vorreiterrolle, auch, weil sie alle Schichten der Bevölkerung erreichen. Zudem können solche Bildungsmaßnahmen als gezielte Stärkung von Resilienz gesehen werden.

Wertstoff-Recycling

Die Wiederverwendungsquote von Produkten oder ihren Materialien kann einerseits durch eine gute getrennte Sammlung und Erfassung und andererseits durch ein recyclingfreundliches Produktdesign gesteigert werden. Noch längst haben nicht alle Kölner Haushalte die gelbe Tonne für die Wertstoffsammlung angeschafft, geschweige denn eine Biotonne.

Anreize schaffen – Fördermaßnahmen ausbauen

In Bereichen, bei denen eine Kommune keine Möglichkeit hat, gewisse Qualitäten verpflichtend einzufordern, bestehen dennoch viele Handlungsmöglichkeiten, mit denen private Akteur:innen zu klimafreundlichen Maßnahmen befähigt und angehalten werden können. Diese Spielräume sind von der Stadt Köln maximal zu nutzen. Wir fordern eine finanzielle, kommunikative und personelle Erweiterung der vorhandenen Fördermaßnahmen mit eindeutig nachhaltiger Zielsetzung (Grün […]

städtische Eigenbetriebe – öffentliche Organisationen

Neue Zielsetzungen des Volkswirtschaftens Die Stadt Köln sollte alle öffentliche Organisationen und Unternehmen [1] auf die Gemeinwohl-Bilanzierung verpflichten. Da öffentliche Organisationen und Unternehmen im Sinne der Daseinsvorsorge im Interesse der Einwohner:innen handeln sollten, ist es wichtig, dass bei der Erstellung einer Gemeinwohlbilanz die Berührungsgruppen, insbesondere die Lieferant:innen, Kund:innen und gesellschaftlich betroffenen Gruppen in einem demokratischen […]

Nachhaltiges Bauen

Aufsuchende Beratung, systematische Fortbildung, Leerstände vermeiden Zur Unterstützung privater und institutioneller Gebäudeeigentümer bei der Umsetzung von Maßnahmen mit klaren Nachhaltigkeits-Zielen (z.B. Nachverdichtung, PV/Solarthermie, Dämmung, Begrünung, Entsiegelung etc.) muss die Verwaltung der Stadt Köln eine aktive, professionelle, progressive und partnerschaftliche Unterstützung bieten.

Abfallvermeidung

Der beste Abfall ist der, der überhaupt nicht entsteht. Ein großes Optimierungspotential bei der Einsparung von Ressourcen besteht nach der Anschaffung bzw. dem Gebrauch zwischen der Entscheidung, dass man sich von etwas entledigen will und der Behandlung durch die Entsorgungswirtschaft. Wir fordern, dass die Stadt Köln ein flächendeckendes, lebendiges Reparatur- und Sharingnetz schafft. Teil dieses […]

Lebensmittelrettung

Wir fordern die Einführung städtisch organisierter Kooperationsmodelle zwischen Hilfsorganisationen wie der Tafel e.V., Foodsharing e.V., The Good Food und Handel und Gewerbe zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Unternehmen, die sich der Teilnahme verweigern, sollen die Abfallgebühren drastisch erhöht werden. Die Stadt Köln sollte hier mit gutem Beispiel voran gehen und die in Modellversuchen bereits erprobte konsequente […]

Arbeitgeber

Köln auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune Die Stadt Köln und ihre Gesellschaften müssen auch als Arbeitgeber wegweisend sein und Standards definieren, die dem sich aktuell vollziehenden gesellschaftlichen Wertewandel vor- und nicht nachlaufen. Wir fordern eine Abschaffung der Kostenerstattung von Dienstreisen per Flugverkehr für alle städtischen Mitarbeiter:innen in Kurzflugdistanz (unter 1500 km bzw. 15 Bahnstunden). […]