In Bereichen, bei denen eine Kommune keine Möglichkeit hat, gewisse Qualitäten verpflichtend einzufordern, bestehen dennoch viele Handlungsmöglichkeiten, mit denen private Akteur:innen zu klimafreundlichen Maßnahmen befähigt und angehalten werden können. Diese Spielräume sind von der Stadt Köln maximal zu nutzen.

  • Wir fordern eine finanzielle, kommunikative und personelle Erweiterung der vorhandenen Fördermaßnahmen mit eindeutig nachhaltiger Zielsetzung (Grün hoch 3, Altbausanierung und Energieeffizienz, Klima-Schritte, SmartCity Cologne GO, Erneuerbare Energien).
  • Die Stadt Köln soll die Sicht- und Machbarkeit von nachhaltigem Bauen fördern durch Informationsveranstaltungen, die Auslobung eines jährlichen Preises für nachhaltige Gebäuden und die Bevorzugung im Genehmigungsverfahren von zertifiziert nachhaltigen Bauprojekten (nach DGNB, LEED oder BREEAM Standard). Dabei ist eine stärkere Förderung des Erhalts und der Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden gegenüber dem Neubau und einer möglichst geringen Bodenversiegelung zu unterstützen.
  • Dies muss in einem transparenten Punktekatalog für alle Konzeptvergabeverfahren festgeschrieben werden. Ein aktives Flächenmanagement ist einzurichten.
  • Wir fordern ein Engagement der Stadt Köln im Rahmen europäischer Klimaschutzprogramme, insbesondere durch das Stellen entsprechender Fördermittelanträge beim Green Deal / Horizon Europe-Programm.

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