Wir wollen das Fahrrad zum Individualverkehrsmittel Nr. 1 machen. Hierzu muss das Rad sicher und leicht nutzbar sein.

Unser Ziel ist die Vision Zero: keine tödlichen und schweren Unfälle mehr mit Fußgänger:innen oder Radfahrer:innen.

Unsere Forderungen zum Fahrradverkehr

Wir wollen das Fahrrad zum Individualverkehrsmittel Nr. 1 machen. Hierzu muss das Rad sicher und leicht nutzbar sein.

Die Stadt Köln muss ein beeinträchtigungsfreies Fahrerlebnis durch folgende Maßnahmen gewährleisten:

  • Kölns Radwege sollen zu einem zusammenhängenden Radstreckennetz für das gesamte Stadtgebiet auf- und ausgebaut werden und ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts der Stadt Köln sein, inkl. Radschnellwegnetz durch Köln in alle Rand- und umliegenden Bezirke. Durch ein smartes Radverkehrsnetz lassen sich Probleme ausräumen: Kein Mischverkehr, separate Wege für Rad- und Fußverkehr, klare Verkehrsführung. Pendler:innen- und Freizeitstrecken ins Umland sollen zügig ausgebaut werden.
  • Auf den Straßen, wo Autoverkehr mittelfristig nicht rückgebaut wird, sollen baulich getrennte zweispurige Fahrradstreifen errichtet werden. Die Mindestbreite von Fahrradwegen sollte zwei Meter betragen, bei zweispurigen Strecken 3,5 Meter. Wichtige Radverkehrsverbindungen dürfen nicht unterbrochen werden, auch nicht temporär (bei Märkten oder Baustellen) oder sind entsprechend so zu sichern, dass das Radfahren ungehindert möglich ist.
  • Ampeln sollen auf Geschwindigkeit der Radfahrenden eingestellt werden – im Idealfall als Grüne Welle für Radfahrende.
  • Köln braucht deutlich mehr Abstellflächen und gesicherte Parkhäuser für Fahrräder. So sollen Plätze für Fußgänger:innen und zum Verweilen nutzbar gemacht werden und das Umsteigen von Rad auf ÖPNV verbessert werden. Der Rückstand soll durch ein konzertiertes Programm in den kommenden fünf Jahren aufgehoben werden. Als Signalprojekt fordern wir, das Parkhaus am Dom zu einem Parkhaus für Fahrräder umzugestalten.
  • Leihradsysteme sind die umweltfreundlichste Ergänzung zum ÖPNV. Daher befürworten wir, eine Erweiterung des KVB-Leihradsystems auf ganz Köln und die umliegenden Kommunen auszuweiten und kostenlos anzubieten.
  • Daneben sollte die Stadt ein kostengünstiges und leicht zugängliches Verleihsystem für Lastenräder und E-Bikes aufbauen bzw. existierende Anbieter (z.B. donk-ee) in ihrem Ausbau unterstützen auf Kompatibilität bzw. verschiedenen Systemen ermöglichen.
  • Damit Fahrrad-Equipment nicht zur Barriere wird, wenn der Radfahrende einen Weg zu Fuß fortsetzt, sollte es hierfür Verwahrmöglichkeiten geben. Sinnvoll ist eine großzügige Aufstellung von Schließfächern mit Pfandsystem an vielen geeigneten Stellen im Innenstadtbereich.
  • Bis ein großflächiges Radwegenetz umgesetzt ist, fordern wir als Sofortmaßnahme die Umsetzung des Kölner Fahrrad-Gürtels: eine Spur für den Radverkehr auf dem Gürtel (Niehler Gürtel, Ehrenfeldgürtel, Melaten, etc.) wie von den Bezirksvertretungen Ehrenfeld und Lindenthal bereits beschlossen.
  • Fahrradfahrende sollten angehalten werden, Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer:innen zu nehmen. Insbesondere zum Schutz von Fußgänger:innen sollte eine Geschwindigkeitsbegrenzung für (E-)Fahrräder an kritischen Orten, vor allem in engen Innenstadtbereichen, eingeführt werden.
Petition Verkehswende Köln

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