Aufgrund der Bedeutung der Grünflächen für die Entwicklung der Stadt Köln und vor dem Hintergrund der Klimakrise richten sich unsere Forderung dreistufig auf die Erhaltung, den Ausbau und die Aufwertung der Grünflächen. Dabei heben wir das Kölner Grünsystem als Kernelement für eine klimaresiliente Stadtentwicklung hervor.

  • Wir fordern den sofortigen Stopp jeglicher Bodenversiegelung im Bereich des Kölner Grünsystem, d.h. im Bereich der beiden Grüngürtel und ihrer Radialen, ohne Ausnahme für Prestigeprojekte.
  • Die Neuversiegelung ist auf Netto null bis 2030 im gesamten Kölner Stadtgebiet zu reduzieren.
  • Es gilt eine Kompensation von Neuversiegelungen durch die Entsiegelung in mindestens demselben Umfang im Stadtgebiet zur Vermeidung hoher Hitzebelastung und zum Schutz vor Überflutung bei Starkregen zu erzielen.
  • Als Anreiz für den Erhalt verschiedenster Grünflächenarten, die gerade auch eine hohe Biodiversität ermöglichen, sprechen wir uns für eine Ermäßigung der Grundsteuer für Haus- und Grundstücksbesitzer mit einem Bestand an Bäumen, Gehölzen und Hecken in Gärten und Vorgärten und/oder einer Fassadenbegrünung aus.
  • Gleichzeitig fordern wir ein Verbot von Schottergärten.
  • Weitere ökologische wertvolle Flächen wie die Rheinauen müssen als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden, um sie vor Bebauung zu schützen.

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