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Unterstützt die Manheimer Waldbesetzung

Ein handgemaltes Banner hängt zwischen Bäumen. Es zeigt zwei gegensätzliche Szenarien: Eine Hälfte zeigt eine idyllische Landschaft mit Häusern, Windrädern, einem See und glücklichen Menschen. Die andere Hälfte zeigt eine dystopische, von Umweltverschmutzung und Feuer zerstörte Landschaft. Der Text auf dem Banner lautet „Wie möchtest du leben?“, mit dem Zusatz „Jetzt noch schnell die Welt retten“. Das Banner ist bunt und kindlich gezeichnet.

Reblog via asnkoeln (Auszug)

Aus Widerstand gegen die geplante Umweltzerstörung für die Schaffung einer „Manheimer Bucht“ wurde das Waldstück, das ehemals zum weitläufigen Hambacher Bürgewald gehörte, Anfang Oktober 2024 besetzt. Seitdem sind rund um die Baumhäuser einige Hütten und Zelte als Bodenstrukturen aufgebaut worden.

Die Besetzer*innen haben kürzlich sogar eine neue Küche in 4 m Höhe eingerichtet und freuen sich über vegane Lebensmittelspenden.

Das Bild zeigt einen Teil des HambiBleibt - Waldes mit hoch aufragenden Bäumen, deren Blätter dicht und grün sind.  Im Vordergrund hängt ein selbstgemachtes Banner an einem Baum. Auf dem Banner steht in grüner Schrift „CLIMBING IN SOLIDARITY & [unleserlich] TÜMPELTOWN“.  Ein kleines, selbstgebautes Baumhaus ist in einem anderen Baum im Hintergrund zu sehen.

Seit Beginn der Waldbesetzung in Manheim haben wir als ASN Köln diese öko-soziale Widerstandsbewegung unterstützt, nicht nur durch Material- und Essensspenden. Auch haben wir über die meist sonntags stattfindenden Mahnwachen am Waldrand mehrfach auf Mastodon berichtet.

Ende November fand außerdem erneut eine Protestaktion von Umweltschutzverbänden als „Rote Linie“ statt, bei der es nicht nur um die erhaltenswerte Waldfläche als Teil eines Flora-Fauna-Habitats Hambacher Forst ging. Sondern die rund 250 Demonstrant*innen richteten sich auch gegen die Pläne von RWE mittels einer Pipeline ab Dormagen die mit Giftstoffen hoch belasteten Tagebaulöcher jahrzehntelang mit Rheinwasser zu füllen.

Daher beteiligte sich neben Umweltschutz-Verbänden auch das Wasserbündnis Rheinisches Revier an der symbolischen Aktion zum Schutz der bedrohten Naturflächen am Tagebaurand. Denn außer der Rettung einiger vom Aussterben bedrohten Wildtiere geht es vor allem darum, weitere massive Grundwasser-Schäden in der Region zu verhindern. Solche im Rahmen der Umstrukturierung von Bergbau-Folgelandschaften angelegten künstlichen Seen zur Füllung von zuvor aufwändig entwässerten Tagebauen sind nämlich aus ökologischer Sicht höchst bedenklich.

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