Klimanews to Go 11.10.2019

Klima-News to Go: Die Up- und Downsides in Sachen Klima  in dieser Woche im Rückblick:
 
 Die Bundesregierung hat ihr ohnehin schwaches Klimapaket weiter verwässert.
Das 1,5 Grad-Ziel ist damit nicht zu erreichen. Zu dieser leider desaströsen Entwicklung
werden wir nachher noch mehr hören
 
   Der Kreis Lippe hat am Dienstag dieser Wochen den Klimanotstand erklärt.
    Es werden immer mehr und das ist gut so.
    
    Weltweit demonstriert XR diese durch Aktionen des zivilen Unhorsams für mehr Klimaschutz
     In London werden  mehr als 1000 Aktivisten festgenommen. Auch in Berlin finden zahlreiche Blockaden statt.
  Der Druck der Straße bleibt. 
  
    Vor ein paar Wochen waren die Schlagzeilen in der Presse voll davon: Der Amazonas brennt.
    Jetzt liest man nicht mehr viel davon. Fakt ist: Der Amazonas brennt weiter. Täglich fallen unzählige
    Bäume den Bränden zum Opfer. Auch in diesem Augenblick wird ein Stück der grünen Lunge der Welt vernichtet.
    In Kritik steht daher auch das Mercorsur Abkommen. Ein Handelsabkommen, das die EU mit Brasilien,
    Argentinien, Paraguay und Uruguay abgeschlossen hat, um den Handel zwischen der EU und den Mercorsurstaaten zu fördern.
    Es wird befürchtet, dass dieses Abkommen eine weitere Abholzung des Amazonas beschleunigt.
    Am Montag dieser Woche haben Experten der renommierten London School of Economics eine Ersteinschätzung
    veröffentlicht, wonach die südamerikanischen Fleischproduzenten von dem Abkommen am meisten profitieren. 
    Die Regierung Merkel hält bisher unverändert an dem Abkommen fest.
    Währenddessen demonstrieren in Bolivien 1,5 Millionen Menschen gegen die Gesetze, die das Abholzen
    des Regenwaldes erlauben.
    Dazu sagt Luisa Neubauer: Wenn 1,4 Mio nicht reichen, wie viele sollen noch protestieren? Wenn 26.000 nicht reichen, wieviele Scientists for Future müssen Euch noch aufklären? Wenn 10 Monate Streiks nichts ausrichten, was dann?..
    
    Dann müssen wir weiter demonstrieren und streiken. Bevor wir uns nun auf den Weg machen, möchten wir
    aber an dieser Stelle innehalten:

        Am Mittwoch wurde in Halle ein Terroranschlag verübt. Zwei Menschen starben. Es gab Verletzte. Der Anschlag
        galt der jüdischen Synagoge und sollte am höchsten jüdischen Feiertag “Yom Kippur” verübt werden. 
        Wir trauern mit den Hinterbliebenen und erklären uns solidarisch mit der Jüdischen Gemeinde.
        Der Kampf gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Rechtsextremismus muss ganz oben auf die politische Agenda, wo er leider noch nicht steht.
        
        Lasst uns in einer Schweigeminute der Opfer in Halle gedenken und unserer Solidarität Ausdruck verleihen.
    

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