Sara Schurmann appeliert an Ihre Kolleg:innen:

Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!

“Anders als Covid-19 kann die Klimakrise nicht nur jede:n treffen, sie wird jede:n treffen. Vor ihr kann man sich nicht schützen, indem man zuhause auf dem Sofa sitzen bleibt.

Viele Journalist:innen betonen zu Recht, den Unterschied von Aktivismus und Journalismus. Aber die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels als vierte Gewalt zu kontrollieren, ist kein Aktivismus.

Es ist wissenschaftlich, menschlich und journalistisch geboten. Wir Journalist:innen können das Versagen der Politik nicht einfach nur protokollieren.

Politische und wirtschaftliche Entscheidungen, die zur Nicht-Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels führen, sind nicht bloß eine Seite einer Geschichte, die wir zu Wort kommen lassen müssen.

Die Klimakrise ist akut bedrohliche Realität. Diese Realität immer wieder möglichst akkurat abzubilden und Politik und Gesellschaft vorzuhalten, ist Aufgabe des Journalismus und unsere zentrale Funktion innerhalb der demokratischen Meinungsbildung.

Wir tragen Verantwortung, gegenüber der Gesellschaft, aber auch gegenüber unseren eigenen Kindern. Auch wenn die noch gar nicht geboren sind.Die Coronakrise hat gezeigt, was für einen Unterschied ein schnelles und entschlossenes Handeln macht. Und was passiert, wenn man sich den wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber verschließt und wie schnell eine Krise eskalieren kann, wenn man sie zu lange nicht ernst nimmt.”

Ganzer Artikel:
https://uebermedien.de/52582/journalistinnen-nehmt-die-klimakrise-endlich-ernst/

Beteilige dich an der Unterhaltung

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.