Klima-News to go

Lichtblick:

Kommunen für mehr Klimaschutz

Die Kommunen in Rheinland-Pfalz weiten ihre Programme für den Klimaschutz vor Ort aus. Inzwischen haben rund 100 Kommunen eigene Klimaschutzmanager*in, -beauftragte oder -pat*in eingesetzt. Besonders der Rhein-Hunsrück-Kreis erzeugt nach Angaben des Mainzer Umweltministeriums “als Null-Emissions-Kreis zwischenzeitlich das Dreifache seines eigenen Strombedarfs erneuerbar und  hat sich somit zum Stromexporteur entwickelt hat”.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/kommunen-mainz-kommunen-weiten-klimaschutzprogramme-aus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200406-99-601732

Ausblick

Aktion Stein des Anstosses:

Bemalt Steine mit Forderungen und Symbolen, legt sie bei Euren Spaziergängen an, wo andere Menschen sie gut sehen können. #SteinDesAnstosses

Die Aktion ist weltweit angelaufen mit tollen Rückmeldungen. Danke dafür.

24.04. globaler Klimastreik: Wir bleiben laut

Petition

Bitte die Petition #SavePeopleNotPlanes: Red Lines for Aviation Bailouts unterschreiben: https://www.change.org/p/open-letter-to-the-chancellor-of-the-exchequer-savepeoplenotplanes-red-lines-for-aviation-bailouts

Rückblick: 

Spanien

Bis Mitte des Jahres will die EU auswerten, ob ihre Mitgliedsstaaten sich klimapolitisch genug vorgenommen haben, um die EU-Klimaziele für 2030 zu erhöhen. Dafür mussten die Länder ihre Energie- und Klimapläne für das kommende Jahrzehnt bis zum Jahreswechsel einreichen. 19 Länder haben die Frist eingehalten. Acht Länder, darunter Deutschland, taten dies nicht. 

Spanien will z.B. den Anteil der erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln.

In Deutschland nahm der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) den spanischen Klimaplan zum Anlass, die Bundesregierung zum Handeln aufzufordern. “Auch in Krisenzeiten dürfen wichtige energie- und klimapolitische Weichenstellungen nicht weiter verschleppt werden”, sagte der europapolitische BEE-Sprecher Rainer Hinrichs-Rahlwes mit Blick auf die Corona Pandemie.

Quelle: https://www.klimareporter.de/europaische-union/spanien-will-oekostrom-anteil-mehr-als-verdoppeln

Nächster IPCC Sonderbericht

Der nächste IPCC-Sonderbericht wird das Thema haben, wie der Klimawandel sich auf die Ozeane und Eisgebiete auswirkt.In Bremen haben sich Autorinnen und Autoren des Weltklimarats IPCC in dieser Woche zur Vorbereitung des Berichtes getroffen. Dieser soll im kommenden September veröffentlicht werden

Bereits jetzt ist absehbar, dass es um Ozeane und Eisgebiete schlecht steht: Die Meereisschmelze in der Arktis hat demnach ein “extremes Ausmaß” erreicht. Schon 2040 könnte die Nordpolarregion im Sommer eisfrei sein – mit weitreichenden Folgen, insbesondere für die sogenannte Transpolardrift. Sie schiebt junges Meereis quer über den Nordpol. Schwächt sich diese ab oder kommt zum erliegen, dann führt dies nicht nur zu einer eisfreien Arktis, sondern hat auch biologische Auswirkungen auf die Arktis.

Quelle: https://www.klimareporter.de/erdsystem/meereisschmelze-in-der-arktis-erreicht-extremes-ausmass

Kippelemente : Interview mit Prof. Schellnhuber auf Klimareporter.de

„Nach Aussage von Prof.Schellnhuber sind 2.0 Grad noch zu schaffen: „Bis vor Kurzem war eine Festlegung auf Klimaneutralität bis 2050 noch undenkbar, jetzt ist es offizielle Position der Bundesregierung. Und auch 2040 ist machbar. Ich sehe da eine klare Bewegung zum Positiven, und sie ist auch absolut notwendig. Ohne diese Bewegung riskieren wir tatsächlich den Fortbestand unserer Wohlfahrtsgesellschaft. Das ist ein ernster Satz, den man nicht leichtfertig dahinsagt.“

„Es gibt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Gefahr besteht natürlich, dass die Klimafrage wegen Corona jetzt wieder für eine Weile in den Hintergrund tritt, wie nach der Finanzkrise 2008 geschehen. Wichtig ist jedoch, dass am Pariser Klimaabkommen und der Zwei-Grad-Grenze nicht gerüttelt wird.“ 

Das ganze Interview findet ihr hier:https://www.klimareporter.de/erdsystem/wir-riskieren-den-fortbestand-unserer-zivilisation

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